Seniorenkarneval

Seniorenkarneval 2016

Eine närrische Feier für die Bewohner im Haus St. Benedikt

„RKG Helau, Haus St. Benedikt Helau, alle Besucher Helau“, so begrüßte die Recker Karnevalsgesellschaft jetzt die Bewohner im Haus St. Benedikt in Recke. Am Samstag waren die Karnevalisten zu Gast im Recker Altenheim.

Und sie kamen nicht mit leeren Händen: 51 Funken hatte die RKG mitgebracht. Sie alle brachten in mehreren Gruppen ihre neu einstudierten Gardetänze zum Besten.

Pünktlich um 15 Uhr zogen die Karnevalisten ein. Angeführt von den Funken, und der Standartengarde und gefolgt von den Mitgliedern des Präsidiums. Die Bewohner waren alle zum Mitmachen aufgelegt und bestens kostümiert. Sie warteten schon seit einiger Zeit auf diesen wunderschönen Nachmittag und sie hatten jeweils eine Rose mitgebracht. Damit sprang der Funke gleich über.

In meinem Land aus 1001 Nacht, da wird zur Zeit nicht ganz soviel gelacht.
Darum dachte ich mir auf meine Weise, ich mache jetzt mal´ne Bildungsreise.
Den besten Einstieg, sagte man mir, findest du im Haus St. Benedikt hier.
Die RKG die sind ganz Jecke, die starten im Altenheim in Recke.
Die Welt ist heute mal Himmel blau, wir feiern Karneval – Helau.“

Nach diesem furios gereimten Auftakt ging es richtig los: Die Juniorengarde –in zwei Gruppen aufgeteilt – zeigte den Senioren einen Gardetanz, denn sie in den kommenden Wochen auf vielen Karnevalssitzungen präsentieren wird. Musikalisch begleitet wurden die Auftritte und die Einladungen von Annegret Pahs auf dem Akkordeon. Karnevalistische Orden gab es für Andreas Plietker, für Pfarrer Konrad Köster und für den Ältesten Bewohner, Gustav Tegeder, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag hier im Hause feiern möchte.

Zum dritten Male in die Bütt stieg Pfarrer Konrad Köster. Seinen humoriger Beitrag wurde mit viel Applaus honoriert. Und den Abschluss machte er, wie so oft bei vielen Anlässen, musikalisch in Liedform:

„Lustig ist es Am Wall zu leben, Faria, Faria-ho! Dorthin lasst uns allemal streben, Faria, Faria-ho.

Sollt´ uns einmal der Pastor quälen, geh´n wir hin zu des Himmels Sälen. Trinken fleißig den Hochzeits-Wein, meinen es könnte in Kanaan sein.“

In den Pause besuchten die Präsidiumsmitglieder die Bewohner des Hauses, die nicht an der Feier im Foyer teilnehmen konnten, und brachten ihnen die Rosen ans Bett. Über 60 Bewohner erlebten so den Karnevalsauftakt mit einem dreifachen Helau.

Quelle: Fotos: Heinrich Weßling

Bildergalerie

Die Bilder folgen noch.

 

 

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